Terrassenheizstrahler funktionieren auf dem Prinzip des Strahlungsaustausches. Das bedeutet nichts anderes, als dass der Terrassenheizstrahler Energie an Körper oder Gegenstände in seiner Umgebung abgibt und diese dadurch erwärmt werden.

Werden herkömmliche Heizgeräte wie z.B. Öfen oder Heizkörper benutzt, dann wird nur die Luft in der unmittelbaren Umgebung der Wärmequelle erhitzt, breitet sich dann aus und erwärmt so die Umgebung. Die Wärme wird sozusagen durch die Luftmoleküle transportiert und gespeichert. Bei Terrassenheizstrahlern ist das anders. Sie erwärmen die Luft nicht, sondern eben nur andere Gegenstände oder Körper, die in der Reichweite des Terrassenheizstrahlers liegen. Zwischen den beiden Körpern findet ein Wärmeaustausch statt, in dem der wärmere Körper an den kälteren Körper Wärme abgibt und diesen dadurch erwärmt. Aus diesem Grund heraus funktionieren Terrassenheizstrahler auch in Luft leeren Räumen, sprich im Vakuum und herkömmliche Heizgeräte nicht.

Nicht dass man dieses Wissen im Alltag je gebrauchen könnte, denn wer besitzt schon einen Luftleeren Raum, den er beheizen will. Aber das gleiche Prinzip wird zum Beispiel in der Raumfahrt genutzt um die Temperatur von Raumfahrzeugen bei einem Außeneinsatz zu gewährleisten. Da werden natürlich keine Terrassenheizstrahler eingesetzt, sondern spezielle Fabrikationen der Weltraumingenieure, die bei solchen extremen Bedingungen weitaus besser Funktionieren.